A CAPTAIN’S DELIGHT MURAL
Frohes neues Jahr euch allen.
Nach einem echt miesen Jahr 2025 fängt mein Jahr wenigstens mit einem kleinen, schönen
Auftrag in meiner Lieblingsstadt an. Ich durfte gleich zu Beginn des Jahres ein kleines Mural
und zwei Säulen in einer Anwaltskanzlei in Hamburg auf St. Pauli malen. Mega gut,
da ich seit August nicht mehr in Hamburg lebe, fühlt es sich immer wieder gut an, nach Hamburg zu kommen.
Noch schöner istes natürlich, wenn man dann irgendwo gegen Geld noch ein Bild zurücklassen darf,
das hoffentlich vielen Menschen für eine lange Zeit Freude bereitet. Und dazu noch dieses Wetter.
Hamburg, ein Winterwonderland. Das letzte Mal, dass ich so viel Schnee in Hamburg gesehen habe,
ist echt lange her. Ich konnte es natürlich nicht lassen, ein paar Szenen auf Video aufzunehmen und
es mit meinem Timelapse-Video vom Bild zusammenzubauen.
Das Motiv ist in Zusammenarbeit mit dem Anwalt von der Kanzlei entstanden.
Er hat sich etwas Passendes zu Hamburg gewünscht. Da ich vor Jahren, als ich das Gefühl hatte,
in Hamburg angekommen zu sein, dieses Gefühl (wie ein Kapitän sich fühlen muss,
wenn er nach Jahren endlich wieder in seinen Heimathafen einfahren darf)
in einer Serie festgehalten hatte, die ich damals A Captain’s Delight genannt habe.
Daraufhin hatte ich ihm mehrere Skizzen geschickt und wir haben zusammen daran gearbeitet,
und am Ende ist dieses Motiv dabei rausgekommen. Es war ein schöner Prozess.
Und ich bin echt dankbar, dass ich auch so viel Zeit hatte. Denn den Auftrag hatte ich
schon im April letzten Jahres bekommen. Aber durch zwei schmerzhafte Schicksalsschläge
war ich letztes Jahr nicht mehr fähig, irgendwas zustande zu bringen.
Da bin ich dem Auftraggeber sehr dankbar, dass er so verständnisvoll war.
Zusätzlich zu dem ganzen Schneezauber und dem Auftrag konnte ich noch zwei meiner liebsten Künstlerkollegen aus der Stadt einen Besuch abstatten.So verbrachte ich eine Mittagspause bei einer Tasse Grüntee mit Rebelzer und einen Abend genoss ich bei meinem guten alten Freund und ehemals Baboz-Crew-Member Human.Robo.
Wenn man Familienvater ist, genießt man plötzlich jede Minute, die man mal wieder mit guten Freund*innen allein verbringen kann, um sich einfach mal wieder nur zu unterhalten.
Ich habe mich dieses Jahr dazu entschieden, mich langsam von Instagram zu verabschieden. Wegen Meta, Mark Zuckerberg, den USA und weil ich mich nicht mehr abhängig machen möchte von dieser Plattform.
Dazu vielleicht mehr in ferner Zukunft 🙂
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